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Zeltlager 2010

SSV Jugend und ganz aktuell – Bericht vom Zeltlager 2010


Vom 16.-18. Juli 2010 fand wieder das traditionelle Zeltlager des SSV am Ebnisee statt.

Um 15.00 Uhr ging es los. Wir brauchten zwei Busse, damit wir alle Platz hatten und Gepäck hatten wir auch reichlich. Alles Wichtige aus der Halle und unser Verpflegung war uns am Vormittag schon vorausgereist. Nach einer Stunde Fahrt im heißen Bus wurden wir mitten im Wald ausgesetzt. Nirgendwo ein Ebnisee oder ein Zeltlager in Sicht. 1,6 km Fußmarsch stand vor uns, - und das mit unserem Gepäck? „ Tragen!“ „ Wie tragen?“ Gott sei Dank standen Andi und Mark mit PKW und Hänger bereit. Im idyllischen Zeltlager warteten schon Edel und Moni auf uns. Jetzt war es vorbei mit Idylle und Ruhe. Jetzt waren WIR da. Und wir sind laut. Simon hatte in einem riesigen Topf Sprudelflaschen für uns kalt gestellt. Mann, war das heiß. Als erstes wurden die Zelte bezogen. Zwei Bubenzelte, vier Mädchenzelte, ein Zelt für die großen Mädchen, ein Betreuerzelt und die großen Jungs von der A-Jugend wohnten bei Simon und Flori im Zelt. Nicht alles Gepäck hatte die Reise nach Ebni angetreten. Eine Isomatte hatte den Bus verpasst oder war einfach nicht selber eingestiegen.

Als alle sich eingerichtet hatten, machte Uli „den offiziellen Empfang“. Es gab dieses Jahr ein Motto: „Wilder Westen“. Verhaltensregeln wurden erklärt und zum noch mal Nachlesen aufgehängt. Die Wasserrutsche war aufgebaut, wir machten ein erstes Spiel und bekamen Stoff und Farben, damit wir für jedes Zelt eine Fahne gestalten konnten. Dann gab es Vesper. Nach dem Essen konnten wir kicken, rumhängen und es stand der erste Ausflug zum Ebnisee an. Natürlich mit Badehose und Bikini. Der See war schlammig, braun, ziemlich warm und die Entenküken waren in der Überzahl. Nach dem Badespaß kam der Duschspaß und erste Gewitterwolken zogen auf.

Mit dem Lagerfeuer wurde es am ersten Abend nichts mehr. Alles war nass und es hatte empfindlich abgekühlt. Edel hatte bis zu diesem Zeitpunkt schon gefühlte 125.000 Spreißel aus verschiedenen Fußsohlen gezogen, aber auch auf dringenden Rat und trotz Kälte haben wir keine Schuhe angezogen Nach dem Regen gingen wir mit Simon und Flori noch auf eine

Nachtwanderung. Wir haben gesehen, gehört und geahnt: Glühwürmchen, Hase, Reh, Fuchs, Bär?, Schlange, Fledermäuse.

Nach unserer Nachtwanderung gab es noch ein Kuchenbuffet von den leckeren Kuchen, die unsere Eltern für uns gebacken hatten. Erstes Heimweh machte sich breit und es gab die ersten Abwanderungen nach Hohenacker. Eigentlich wollten wir die Nacht durchmachen, aber die Temperatur war so im Keller- wir sind dann halt ins Zelt und in unsere Schlafsäcke geschlüpft. Unsere Betreuer haben sich, so glauben wir, sogar gefreut. Nachtruhe vor zwei Uhr nachts, das gab´s noch nie.

Der Samstag begann für manche früh, aber wir konnten auch ausschlafen. Als erstes wurde Bohnenkaffee gemacht, der war nicht für uns und Uli ist zum italienschen Bäcker nach Althütte gefahren, Brötchen holen. Von 8.00 Uhr bis 10.00Uhr gab es Frühstück vom Buffet, wie im Hotel. Sogar die Butterportionen schwammen im Eiswürfelwasser.

Dann gab es wieder Spiele, die mit unserem Thema Wilder Westen zu tun hatten. Andi und Mark haben ein Handballturnier organisiert (Mädchen, Buben, Große, Kleine, Betreuer, alles gemischt), Sanne und Hani waren am ehrgeizigsten. Manche gingen Eis essen, der Ebnisee lud wieder zum Baden ein und wir haben im Wald gesucht- wen oder was eigentlich genau? Simon und Flori! Edel hat wieder Spreißel entfernt und es gab Blasen an den Füßen, Wespen- und Bienenstiche.

Zum Mittagessen gab es gesunden Salat von Edel, Chili Con Carne mit Baguette von Axel und Moni. Und für alle die Bohnen nicht so mochten Bolognesesoße mit Spagetti. Und zum Nachtisch 10 kg Wassermelone, zwei Ananas und vier Galia-Melonen. Joghurt haben wir dann leider nicht mehr so viel geschafft.

Abends, nach dem Vesper gingen ein paar los Holz sammeln. Heute wollten wir ein riesiges Lagerfeuer machen. Es hatte ja geregnet, so dass keine Waldbrandgefahr mehr bestand. Und wir brauchten lange Stöcke. Uli und Edel hatten Hefeteig für Stockbrot gemacht und es gab Marsh Mallows zum Grillen und noch einmal Kuchenbuffet. Heimweh und Heimreise hatten wir auch wieder und 2 Tapfere, die durchgehalten haben.

Der Sonntag ging dann ziemlich schnell vorbei. Handballturnier zu Ende spielen, aufräumen, Müll entsorgen, packen, Gruppenfoto machen, Mittag essen, es gab dicke, fette Hamburger zum selber Bauen. Die großen Jungs „durften“ Sanne und Hani beim Putzen helfen und unsere Betreuer hatten Stress damit alles fertig wurde, bis der Bus kam. Es fuhr dann noch mal das Gepäck-Shuttle durch den Wald und es gab wieder 1,6 km Fußmarsch zum Waldparkplatz, wo die Busse schon warteten und das Gepäck –hoffentlich diesmal alles- schon geladen war.

Heimreise und Busfahrt gingen schnell vorbei. Die Eltern warteten schon alle. Das war’s.

 

Und nächstes Jahr hoffentlich wieder mit allen die dabei waren und vielen neuen Kindern und Betreuern.